Lieber Besucher, liebe Besucherin dieser Seite,

wir möchten an dieser Stelle das Evangelium von Jesus Christus so erzählen, wie es die Bibel uns darstellt. Dazu brauchen wir ein wenig Zeit. Nehmen Sie sich kurz Zeit, um sich mit dem Wort Gottes zu beschäftigen! Und lesen Sie diese Seite bis zum Ende. Denn wenn Sie in der Mitte abbrechen, dann wird ein falsches Bild entstehen.
OK? Gut, dann los! :)


Das Evangelium
von Jesus Christus

Was das Evangelium von Jesus Christus ist, wissen wir allein aus der Bibel. Es gibt keine andere Offenbarungsquelle, die uns über seine Bedeutung aufklären könnte. Nun könnte man sagen: „Lies' die Bibel doch einfach selbst!“; und das ist in der Tat ein guter Rat. Aber die Bibel ist kein gewöhnliches Buch, kein weltliches Buch wie z.B. irgendein Roman oder ein Mathebuch. Der Apostel Petrus schreibt in seinem 2. Brief, dass die Weissagungen der Schrift den Schreibern durch den Heiligen Geist eingegeben wurden (2 Petr 1,20-21). Auch der Apostel Paulus schreibt im 2. Timotheus-Brief, dass „alle Schrift von Gott eingegeben“ wurde (2 Tim 3,16).

Es ist also der Anspruch der Bibel selbst: dass sie das Wort Gottes ist.
Darum benötigen Sie, um das Wort Gottes verstehen zu können, seinen persönlichen Segen. Anders gesagt: Sie brauchen den selben Heiligen Geist, durch welchen die Schrift eingegeben wurde, um die Schrift verstehen zu können.
Wie bekommen Sie den? Ganz einfach: Bitten Sie Gott darum! (Lk 11,13) Beten Sie das folgende Gebet um Weisheit zum Verständnis der Bibel, bevor Sie anfangen, sich mit dem Wort Gottes zu beschäftigen. Ja, beten Sie es selbst dann, wenn Sie Zweifel haben oder gänzlich ungläubig sind.

Gott segne Sie!


Bitte um Weisheit zum Verständnis der Bibel

Lieber Herr Jesus,

ich möchte heute erfahren, was Dein Evangelium eigentlich ist.

Ich bin ein Suchender und ich möchte finden!
Ich bin ein Fragender und bitte Dich um Antworten!
Bitte bereite in meinem Herzen einen fruchtbaren Acker,
einen Acker, auf dem die Saat deines Wortes aufgehen kann.
Ich möchte Dein Wort verstehen!
Daher bitte ich Dich:
Segne mich mit Deiner Weisheit,
öffne mir die Augen für Deine Wahrheit,
sende mir deinen Heiligen Geist,
damit ich verstehen kann, was Du mir sagen möchtest.

Amen


Das Evangelium
von Jesus Christus

Die Bibel-Stelle, die wir uns ansehen wollen, um das Evangelium zu erzählen, kommt aus dem 3. Kapitel des Johannes-Evangeliums. Da spricht Jesus mit einem jüdischen Gelehrten namens Nikodemus. Und gegen Ende dieses Gesprächs, in Vers 16 sagt Jesus die folgenden Worte:

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.“
Amen


Ein paar grundsätzliche Aussagen der Bibel

Die meisten Menschen kennen die eine oder andere Aussage der Bibel. Wir möchten sie an dieser Stelle nur kurz ansprechen.

Nachdem wir uns jetzt so ein paar grundlegende biblische Begriffe vor Augen geführt haben, können wir etwas genauer hinschauen.

Was sagt die Bibel über Gott?

Es gibt sehr viele WESENS-MERKMALE Gottes, die die Bibel uns berichtet. Vier davon wollen wir näher betrachten:

Das wollen wir uns merken:
Gott ist Liebe, Gott ist Licht, Gott ist ewig und Gott ist gerecht.

Diesem Gott gegenüber steht unsere, von Gott abgefallene, sündige und kaputte Welt der Menschen. Finden Sie diese Aussage übertrieben? Machen Sie die Augen auf und sehen Sie sich in der Welt um!

Nein, wir leben nicht im Paradies. Wir leben als eine gefallene Menschheit in einer gefallenen Schöpfung. Das haben schon die alten Römer erkannt und ausgesprochen: Homo homini lupus – Der Mensch ist des Menschen Wolf.

Und weil wir nicht mehr im Paradies leben, braucht menschliche Gemeinschaft, wenn sie funktionieren soll, zuverlässige Regeln.

Darum hat Gott den Menschen, den Nachkommen Adams, Gebote gegeben. Gebote, die darauf abzielen, das Miteinander der Menschen in einer positiven Weise zu regeln. Und diese Gebote gelten für alle Menschen gleich. Menschen in hoher Bildung oder in aller Einfachheit, für große und kleine, Mann und Frau, für Reiche und Arme:


Die 10 Gebote

Jesus macht in Markus 10, Vers 19 eine Aufzählung. Er sagt: „Du kennst die Gebote: »Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht töten! Du sollst nicht stehlen! Du sollst nicht falsches Zeugnis reden! Du sollst nicht rauben! Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren!«“

Und Gott hat diese guten Gebote nicht nur Mose offenbart, der sie dem auserwählten Volk Gottes bringen sollte. Gott hat diese Gebote jedem Menschen ins Herz geschrieben!

Paulus schreibt im Heiligen Geist: „Wenn nämlich Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur aus tun, was das Gesetz verlangt, so sind sie, die das Gesetz nicht haben, sich selbst ein Gesetz, da sie ja beweisen, dass das Werk des Gesetzes in ihre Herzen geschrieben ist, was auch ihr Gewissen bezeugt...“ (Röm 2, 14.15A)

Das bedeutet: Unser Gewissen zeigt uns an, dass wir genau wissen, was gut und schlecht ist; dass wir genau wissen, was richtig und falsch, was ehrlich oder gelogen ist.

Diesen zehn Geboten muss eigentlich jeder halbwegs vernunftbegabte Mensch zustimmen. Dass wir keine Gewalt in Form von Diebstahl, Raub und Mord üben sollen. Das ist jedem Menschen ins Herz gelegt. Dass wir wahrhaftig miteinander umgehen und uns nicht belügen und betrügen – wer wünscht sich das nicht? Oder, dass das Begehren immer ins Unglück führt ist eine tiefe Weisheit, die sich in vielen Weltanschauungen wiederfindet. Ja, die Gebote Gottes, die Gebote der Liebe, sind den Menschen ins Herz geschrieben.

Will man die Gebote zusammenfassend beschreiben, stellt man fest: Alle münden letztlich in den einen Satz ein, der auch heute noch in allen Schulen in Religion oder in „Werte und Normen“ den Kindern eingetrichtert wird: Die sogenannte „Goldene Regel“. Sie lautet "Was du nicht willst, das man dir tu', das füg auch keinem andern zu.“
Und auch diese Goldene Regel entpringt dem Wort Gottes. Jesus sagt sie in Lukas 6,31: „Und wie ihr wollt, dass euch die Leute behandeln sollen, so behandelt auch ihr sie gleicherweise!“

Also: wir brauchen, WENN menschliche Gemeinschaft funktionieren soll, ein gesundes Fundament aus verbindlichen Regeln und zwar von einer unabhängigen, unparteiischen, unbestechlichen und absolut gerechten Macht, die alle Menschen gleichermaßen berücksichtigt und wertschätzt.

Dieses Fundament aus verbindlichen Regeln finden wir in Perfektion in den 10 Geboten.


Die Welt in der Wir leben

In unserer Zeit wird deutlich, wie vielleicht noch nie zuvor in der Menschheitsgeschichte, dass es KEINE – absolut KEINE - unabhängige, unparteiische, unbestechliche und absolut gerechte MENSCHLICHE Macht gibt.

MENSCHLICHE Macht ist immer zutiefst von Egoismen, Interessen und Ideologien verdorben. Immer korrumpierbar. Immer kurzlebig, unzuverlässig und brüchig.

In der Sprache der Bibel ausgedrückt, leben wir in einer Welt, in der der Widersacher herrscht. Egoismus, Geldgier, Geiz, Eitelkeit, Eigenlob, Lüge, Neid, Betrug, Ehebruch, Ich-Sucht. Das sind leider urmenschliche Eigenschaften, von denen alle Menschen, also auch die Mächtigen und Reichen befallen sind.
Und der Teufel versucht alles, um die Menschen von der Liebe Gottes fernzuhalten. Unsere dunklen Seiten sind die Werkzeuge, die der Teufel benutzt, um die Menschen zu entzweien und in seine Knechtschaft zu bringen.
Das Wort Gottes sagt: „Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde.“ (Joh 8,34)

Es kümmert den Menschen wenig, wenn die Liebe Gottes sich in seinem Herzen rührt. Er verdrängt das Rufen seines Gewissens.

Wenn ein Mensch z.B. lügt um irgend einen Vorteil zu erlangen, weiß er eigentlich: Das war falsch. Aber er verharmlost es: „Notlüge“ - das heißt: er verdrängt es. Und das nächste Mal wird er wieder lügen und wieder sein Gewissen zur Seite schieben. „Ist ja nicht so schlimm!“ - „Wer lügt denn nicht!“ - „Und was ICH schon belogen wurde!“ - und „Ich muss ja auch sehen, wo ich bleibe...“ u.s.w.

Aber je mehr er lügt, desto mehr verdrängt er sein Gewissen.
Er verhärtet sein Herz. Die Bibel nennt es auch: Er verstockt sein Herz.

Und nicht nur das Lügen, auch das Stehlen, das Lästern über andere, der Ruf-MORD, die bösen Gedanken, kurz: alles, was die menschliche Gemeinschaft verdirbt und vergiftet. Alles das verhärtet und verstockt das menschliche Herz, bis es irgendwann ganz verbittert wird und zu echter, hingebungsvoller Liebe nicht mehr fähig ist.

Jesus sagt es selbst: „... aus dem Herzen des Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor, Ehebruch, Unzucht, Mord, Diebstahl, Geiz, Bosheit, Betrug, Zügellosigkeit, Neid, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen.“ (Mk 7,21-23)

Jesus möchte uns durch dieses hart erscheinenden Wort auf unser Grundproblem aufmerksam machen. Oder anders gesagt: Den Grund aufzeigen, warum Jesus, der Sohn Gottes, gekommen ist.


Das Grundproblem

Wir erinnern uns:
Gott ist Liebe, Gott ist Licht, Gott ist ewig und Gott ist gerecht.

Und die Bibel lässt keine Fragen offen, wann dieses Gericht stattfindet.

Und so gewiss es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.“ (Heb 9, 27)

Wenn wir hier irdisch die Augen schließen, öffnen wir sie im Angesicht unseres Schöpfers. Und dann wird er 100.000 Fragen an unser Leben haben und wir haben nichts, aber auch garnichts darauf zu erwidern.

In Psalm 51,6: „An dir allein habe ich gesündigt und getan, was böse ist in deinen Augen, damit du recht behältst, wenn du redest, und rein dastehst, wenn du richtest.“

Das sagt mir das Wort Gottes hier: alle Übertretungen von Gottes guten Geboten sind letztlich allein Sünden gegen Gott. Denn es sind SEINE Gebote. Vor ihm bin ich schuldig. Und diese Kluft, zwischen mir und Gott nennt die Bibel: Sünde. So wie ein tiefer Sund, das ist eine Meerenge, zwei Landmassen voneinander trennt, trennt uns die Sünde von Gott.

Um in Ewigkeit in Gottes Reich eingehen zu können, müssen wir erst wieder vor Gott gerecht werden. Und weil Er der Richter ist, müssen wir auch von ihm gerecht gesprochen werden. Wir brauchen Rechtfertigung, so nennt das die Bibel.
Rechtfertigung!


Die Rolle der Religionen

Religion, das bedeutet in der Praxis immer: Der MENSCH will / oder muss etwas tun, um vor Gott gerecht zu werden; um seinen sündigen Status vor Gott irgendwie wieder gut zu machen. Wenn man sich die Religionen dieser Welt ansieht, kann man feststellen, dass sie alle Kulte und Rituale beinhalten; wie z.B. Meditationen, Fasten, Almosen geben, Pilgern, oder das Einhalten von bestimmten Regeln und Satzungen. Und all das geschieht in der Hoffnung, auf das Verhältnis zwischen Menschen und Gott begünstigend einzuwirken. Und auch das ist bei allen Religionen gleich: Eine finale Sicherheit über die Errettung in Ewigkeit gibt es nicht.

Und so könnte man denken: Wir – als Christen - müssten „nur“ die 10 Gebote in Perfektion einhalten. Dann würden wir schon irgendwie gerecht vor Gott werden. Aber es stellen sich zwei Fragen: 1. - was ist mit den bereits geschehenen Sünden? Wir können sie schließlich nicht rückgängig machen! Und: 2. - können wir das wirklich, die 10 Gebote halten? Selbst bis in unsere Gedankenwelt hinein?


Der verlorene Zustand des Menschen

Und jetzt kommt's noch dicker. Das Wort Gottes sagt: „[...] wer das ganze Gesetz [gemeint sind die Gebote der Bibel] hält, sich aber in nur einem verfehlt, der ist in allem schuldig geworden.“ (Jak 2,10)

Das heißt: Wir wissen, dass wir Gott das Halten aller Gebote schuldig sind. Wer aber nur gegen eines davon verstößt, ist in Ewigkeit von der Liebe Gottes getrennt. Die Bibel nennt das: verloren!

Und da sagen dann viele: „Ja ja, aber das ist ja das Alte Testament! Das gilt ja für uns Christen garnicht mehr.“ Doch diese Annahme ist grundfalsch. Denn erstens steht diese Aussage im neuen Testament: Im Jakobusbrief; und zweitens: Weißt Du nicht, dass Jesus kam, um das Gesetz ausdrücklich zu bekräftigen?

Jesus sagt in Matthäus 5,18: „Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.“

Und nicht nur das! Er, JESUS, hat das Gesetz noch drastisch verschärft! Er sagt in Matthäus 5,21.22: „daß den Vorfahren geboten worden ist: ›Du sollst nicht töten‹, wer aber tötet, soll dem Gericht verfallen sein. [...] Ich dagegen sage euch: [...] wer ›du Idiot‹ zu [... seinem Bruder] sagt, soll der Hölle verfallen sein.“

Das heißt im Klartext: Schon ein böser Gedanke gegen einen Mitmenschen verurteilt uns zur ewigen Gottesferne in der Hölle.

So meinen wir Jesus garnicht zu kennen! Warum spricht Er so harte Worte?

Jesus will uns deutlich machen: Ihr möchtet das Gesetz halten? Oder in heutigem Deutsch formuliert: Ihr möchtet gute Menschen sein und meint dadurch einen Anspruch auf den Himmel zu haben? Euer Wollen und Bemühen ist richtig. Denn die Gebote Gottes sind gut. Und zur gleichen Zeit will er uns vor Augen führen: Wir können es nicht schaffen, aus unserer Kraft heraus, vor Gott zu bestehen. Wir können es nicht! Denn Gottes Anspruch an unser Leben ist viel zu hoch. Er MUSS viel zu hoch sein. Wir erinnern uns: Er ist die Liebe, das Licht, die Ewigkeit und die Gerechtigkeit in Perfektion. Aber wir Menschen sind alle Erben Adams und tragen die Sünde so tief in unserem Wesen, dass wir sie aus unserer Kraft heraus nicht überwinden können.

Darum zieht der Apostel Paulus in Römer 3, in den Versen 10 - 12 eine fatale Bilanz unter die gesamte Menschheit. Er schreibt: „Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer!“. Und in Vers 23: „denn ALLE haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten“.

Wir erinnern uns: Wir waren nach Gottes Ebenbild geschaffen. Gott hatte uns dazu geschaffen, Wesen aus Liebe und Licht zu sein. Aber der sündige Mensch hat die Herrlichkeit, die Gott ihm als sein Geschöpf und Ebenbild gegeben hatte, verloren und verfehlt. Und wir können es nicht schaffen, durch religiöses Bemühen, zurück zu Gott zu finden.

Die Bibel sagt das vielfach. z.B. im Galaterbrief, Kapitel 2, Vers 16, dass wir „nicht aus Werken des Gesetzes [gerechtfertigt werden können], weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch gerechtfertigt wird.“

Das traurige Fazit unserer Existenz lautet: wir sind und bleiben schuldig, angesichts der Heiligkeit Gottes. Und unsere Schuld ist durch menschliche Werke niemals wieder gut zu machen. Wir können durch unser Handeln die Zeit nicht zurückdrehen und ungeschehen machen, was geschehen ist. Und, in die Zukunft blickend, können wir niemals ein Leben führen, dass dem Licht Gottes standhalten könnte.
Wir können, aus unserer Kraft, keine Rechtfertigung vor Gott erwirken.
Es ist unmöglich.

Aber dann spricht Jesus Christus:
Was bei den Menschen unmöglich ist,
das ist bei Gott möglich“

(Lk 18,27)

Jetzt sind wir auf den Kern des Evangeliums gestoßen. DAS ist die gute Nachricht: „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.“ (Joh 3,16)

Das heißt: Gott, der ja die Liebe ist, sieht diesen verlorenen Zustand der Menschen. Und aus lauter Liebe hat er seinen einzigen und einzigartigen Sohn in die Welt gesandt, um den Menschen VERSÖHNUNG zu schenken.

Dieser Jesus stellt sich schützend vor Dich hin und sagt: Die Strafe für diesen Sünder, für diese Sünderin, übernehme ICH. Dafür hat Jesus den Tod am Kreuz auf sich genommen, aus Liebe zu uns.

Und das unterscheidet den Christlichen Glauben von allen Religionen dieser Welt.

Während die Religionen dieser Welt sagen: Der Mensch muss etwas tun, um sein Heil zu erwirken...

... sagen wir im Glauben an Jesus Christus: ER - GOTT hat ALLES zu meiner Erlösung, zu meinem Heil getan.

„ICH“ habe nichts zu bringen als nur meinen Glauben. Und ich möchte mich dankbar seiner Liebe öffnen.

Und diese Frohe Botschaft gilt auch Dir ganz persönlich: So sehr hat Gott DICH geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit DU nicht verloren gehst, sondern Ewiges Leben hast!

Der Neue Bund

Während das Volk Gottes im alten Bund, unter dem Gesetz Mose, für ihre Sünden und Übertretungen noch Tieropfer darbrachten, ist im Neuen Bund das letzte Opfer ein für alle Mal erbracht.

Denn die Bibel nennt Jesus auch „das Lamm Gottes“. Und das ist kein fehlerhaftes, halbherziges Opfer, wie Menschen es erbringen. Sondern: In seinem Sohn Jesus Christus bringt Gott selbst das größt-mögliche Opfer, um uns mit sich selbst zu Versöhnen. Im 2. Korintherbrief, Kapitel 5, Vers 19 heißt es: „weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, indem er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte.“

Und das ist gewaltig! Das ist das bedeutendste Ereignis der Menschheitsgeschichte. Es ist der Wendepunkt der Zeiten. Mit Jesu Geburt beginnt das Jahr 1 unserer Zeitrechnung.

So sagt es die Bibel: GOTT war in Christus und ist in ihm gestorben und auferstanden. Und so liegt im Kreuzesgeschehen ein neuer Bund begründet, in den jeder Mensch eingeladen ist, einzutreten; durch den Glauben an Jesus Christus.

Jesus möchte Dich mit Gott versöhnen!

Jesus Christus hat die Schuld auch für Deine Sünde bezahlt. Aber er ist nicht im Tod geblieben, Er ist auferstanden! Er lebt! Jesus lebt und er möchte, im Heiligen Geist, auch Dir jetzt ganz nahe sein.

Gott ist Liebe und Licht, Gott ist Gerecht und Ewig :
Jesus möchte Dir die LIEBE Gottes, schon hier irdisch, zurück in deine Wirklichkeit bringen, er möchte göttliches LICHT in dein Leben hineintragen. Er möchte Dich reinigen, GERECHT machen, damit Du die EWIGKEIT in der Herrlichkeit Gottes verbringen kannst.


Und wenn Du jetzt fragst: Ja, wie geht denn das? Wie komme ich denn hinein in diesen Bund? Wie bekomme ich denn nun die Rettung aus meiner Sünde? Wie werde ich denn nun gerecht vor Gott?

Allein durch den Glauben

In Johannes 11, den Versen 25 und 26, spricht Jesus Christus: „[...] Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?

Der Startpunkt des Glaubens beginnt mit einer UMKEHR. Einem Sinneswandel. Die Bibel nennt es auch „Bekehrung“ oder „Buße tun“. Es ist alles das Gleiche:

Bekehrung

Mich zu Jesus Christus zu bekehren heißt: ersteinmal bedingungslos ehrlich vor Gott zu werden, was den eigenen Zustand betrifft: Ich höre auf, mein Gewissen zu verdrängen und lasse mich vom Wort Gottes überführen, dass ich nur ein Sünder bin, der aus eigener Kraft vor Gottes Herrlichkeit niemals bestehen kann;

Und dann werfe ich ihm den ganzen Schmutz, den Dreck, die ganzen Sünden meines Leben hin. Und nehme Jesus in mein Herz auf. Im Wort Gottes steht: „Allen aber, die Ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben“ (Joh 1, 12)

Und wenn ich dann aus tiefstem Herzen sagen kann:
HERR, vergib' mir meine Schuld! Sei mir Sünder gnädig! Bitte nimm den Dreck meines Lebens und trage ihn an das Kreuz auf Golgatha. HERR, reinige mein trauriges und bitteres Herz und zieh' Du selbst dort mit deinem Heiligen Geist, mit deiner Liebe ein.“

Dann erbarmt sich der lebendige Gott über Dich. Und er vergibt Dir. Er tilgt alle Deine Schuld. Dann IST Dir deine Schuld vergeben. Denn alle Sünden, sind letztlich Sünden vor Gott. Und nur ER kann sie vergeben.

Dann wird das Wunder geschehen und Jesus selbst schenkt Dir den Heiligen Geist, der dich in alle Wahrheit leiten wird.


Jesus sagt: Du musst geistlich neu geboren werden

Wer diese Vergebung angenommen und erfahren hat, den nennt die Bibel: Von neuem Geboren. Wer ein von Jesus Christus verändertes Herz in sich hat, dessen Herz wird wieder zur Liebe fähig, weil die Vergebung das hart gewordene, bittere Herz wieder für Liebe empfänglich macht.

In dem Gespräch, das Jesus mit Nikodemus führte, sagt er zu ihm: „Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von Neuem geboren wird, so kann er das Reich Gottes nicht sehen!“

Die Herzens-Bekehrung zu Jesus hin ist der Startpunkt für ein neues Leben, ein Leben mit Jesus.

Das ist das Evangelium von Jesus Christus, unserem Herrn: Vergebung! Frieden mit Gott!

Das ist der wunderbare Wechsel, der unter dem Kreuz geschieht: Der lebendige Gott nimmt Dein altes, elendes, beladenes, vielleicht sogar religiöses Leben von Dir und schenkt Dir ein neues Leben. Leben aus Gott, das in die Ewigkeit einmündet.

Dann hast Du das ewige Leben: Damit Du, wenn Du Jesus als deinen Erlöser angenommen hast, Gewissheit darüber bekommst, dass deine unsterbliche Seele nicht verloren geht, sondern in Ewigkeit in das Paradies, in die Liebe Gottes eingehen wird.

Das möchte der Herr Jesus Dir heute sagen: Tritt ein in den Bund mit dem Lebendigen Gott!

Jesus Christus spricht: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.“ (Joh 5,24)

Komm zu Jesus Christus! Lass Dich von Ihm reinigen!

Dann sieht Gott in Dir nicht mehr den sündigen Menschen, sondern er sieht in Dir, WENN DU JESUS CHRISTUS ANGEHÖRST, die Reinheit seines Sohnes.

Denn durch Jesus wirst Du zum Kind Gottes. Dann bist Du IN Ihm.

Jesus betet für Dich zu Gott, dem Vater: „auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.“ (Joh 17,21)

Die Bibel spricht immer wieder davon, dass wir durch den Glauben IN CHRISTUS hineinversetzt sind. Im 2. Korintherbrief, Kapitel 5, Vers 17 heißt es: „Darum: Ist jemand IN Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden!“

Dann wird das sündiges Wesen IN Christus sterben, weil Er ja dafür gestorben ist. Und Du wirst zu einem neuen Leben auferstehen, weil Du IN IHM mit auferstehst. Und weil er aufgefahren ist in den Himmel, wird auch deine unsterbliche Seele IN IHM hinauffahren in die Ewige Herrlichkeit Gottes.

C.H. Spurgeon schreibt dazu:

Mit diesem gnädigen Bund behandelt der Herr die Seinen, als hätten sie nie gesündigt. Er vergisst tatsächlich alle ihre Übertretungen. Sünden aller Art behandelt er, als seien sie nie dagewesen, als seien sie ganz aus seinem Gedächtnis geschwunden. Welches Wunder der Gnade! Gott tut hier das, was in gewisser Hinsicht für ihn unmöglich ist. Seine Barmherzigkeit wirkt Wunder, die weit über alle anderen Wunder hinausgehen.
Unser Gott weiß von unserer Sünde nichts mehr, seit das Opfer Christi den Bund bekräftigt hat. Wir können uns IN IHM freuen ohne Furcht, dass unsere Ungerechtigkeit ihn zum Zorn reizen könnte. Seht, er macht uns zu Kindern; er nimmt uns als Gerechtfertigte an; er hat Freude an uns, als ob wir vollkommen heilig wären.“

Wie geht es weiter?

Wenn Du dich heute für ein Leben in der Nachfolge Christi entscheiden möchtest, dann klicke hier, um jetzt ganze Sache mit Jesus zu machen: